9. Ten people

Zehn Menschen, die mein Leben beeinflusst haben..

Jonas, Amsel, Verena, Tom, Adele, Rocky, Sas, Lilly, Wolf, Sophie

Es auf 10 Leute eingrenzen ist gar nicht so einfach.. Und jetzt nicht einfach meine Lebensgeschichte aufzuschreiben ebenfalls…

Also, wie haben mich die einzelnen Menschen beeinflusst?

Verena hab ich kennengelernt, als ich 17 war. Sie war der erste Mensch, der mit der Botschaft “du bist wertvoll” zu mir durch gedrungen ist.

Sas habe ich etwa ein halbes Jahr vor Verena kennengelernt, vl hab ich auch beide gleichzeitig gekannt, aber es waren verschiedene Welten. Sie hat mich mit dem Tier in mir bekannt gemacht. Vl hätte ich es auch später noch kennengelernt, aber sie hat es leichter gemacht für mich. Ich durfte es leben.

Lilly war meine erste wirkliche Freundin. Die Erhörung der Gebete meiner Mutter. Wir haben uns kennengelernt, als ich 8 war..und kennen uns heute noch. Ich bin jetzt 25. Als ich 19 war und das erste Mal Drogen genommen hatte, war sie für mich da. Ich konnte nicht mehr grade gehen, habe 5mal gekotzt, konnte mich nicht um meinen Sohn kümmern, was mir überhaupt nicht aufgefallen ist, so weg war ich… Aber ich habs geschafft, sie anzurufen. Und sie ist gekommen. Sie hat mich geholt, gestützt, meinen Sohn getragen und mich heim gebracht. Ich weiß nicht, was ich an diesem Tag ohne sie gemacht hätte.

Jonas und Amsel sind schwierig zu beschreiben.. Sie haben mich so vieles gelehrt. Jonas hat mir ein Wort, eine Beschreibung für etwas gegeben, das ich seit Jahren in mir trug. Amsel hat mir wirkliche Nähe gezeigt, dass ich virtuelle Berührungen tatsächlich (fast?) spüren kann. Dass es ohne diese kälter ist bzw einem die Kälte mit den virtuellen Umflügelungen gar nicht auffällt. Und dass ich zeichnen kann. Amsel war der Auslöser, sie meinte, ich zeichne gut…und irgendwann hab ich dann tatsächlich ein fast perfektes Bild hinbekommen. Und hab es ihr geschenkt.

Nun, wen haben wir noch.. Tom, Adele, Sophie, Wolf und Rocky.. 

Rocky.. Sie hat mir für einen kurzen – viel zu kurzen – Moment gezeigt, was es heißt, eine Familie zu finden. Sie, ich, mein Sohn und ihr Hund. Wir waren eine Familie, einen Sommer lang – oder eigentlich war es Ende Frühling/Anfang Sommer. Danach haben wir uns ein paar Wochen aus den Augen verloren und als wir uns wiederfanden mit Drogen angefangen. Ihr hab ich es auch zu verdanken, dass ich HepC habe. Das ist jetzt hart ausgedrückt, denn es war meine Entscheidung, ihr Blut zu nehmen und es war ihr nicht bewusst, dass sie HepC hatte. Es war niemandes Schuld. Jdfalls niemandes von uns beiden. Ich hab so viel mit ihr erlebt.. Ich hab ihr gutes und schlechtes zu verdanken, letztlich laufen Freundschaften wshl so.

Wolf oder Adele..

Naja, wenn wir schon bei Freundschaft und ihren Komplikationen sind.. Adele. Sie habe ich mit knapp 15 kennengelernt, habe mich mit ihr und 2 ihrer Freundinnen angefreundet. Ich bin in die Gruppe aufgenommen worden. Allerdings habe ich mich sehr schnell von Adele abhängig gemacht, wollte der Mittelpunkt ihres Lebens sein, so wie sie der meine war. Außerdem verliebte ich mich in sie. Eines der Dinge, die ich von ihr lernte, war, dass sich manche Entscheidungen, so schwer sie auch sein mögen, auszahlen. Und dass es, nachdem man diese Entscheidung mal getroffen hat, unter Umständen richtig leicht wird. Wir hatten jetzt ein paar Jahre kaum Kontakt, nach der Drogenzeit, währen ich Edith, ihren Bruder Jonas und Amsel kennengelernt habe.. Aber vor 4 Monaten hat sie mich dann in ihre Gemeinde eingeladen. Ich dachte mir, es schadet nicht mal hin zuschauen..und war so begeistert, dass ich geblieben bin. Als ich Ende Jänner zurück zu Gott gefunden habe, war ich froh, schon eine Gemeinde zu haben.

Wolf gehört quasi zur Jonas-Amsel-Gruppe. Ich werde die Verknüpfungen jetzt nicht genau erklären, aber HIER der Post, den ich mal zu ihm geschrieben habe. Das wichtigste, das er mir beigebracht hat, steht in dem Update am Schluss.

Bleibt also noch Tom, der wichtigste von allen, mein Bruder. Er war der erste Mann, der mich wirklich geliebt hat, der erste Mann, den es interessiert hat, wie es mir geht, der erste Mann, der eine Beziehung zu mir wollte. Und ich war unfähig das Geschenk anzunehmen, seine Liebe zu sehen. Ja, in den letzten 3 Jahren seines Lebens wollte ich auch Beziehung. Als ich die Beziehung zwischen einem Geschwisterpaar, das wir seit unsrer Kindheit kennen, gesehen habe, wusste ich; DAS will ich auch mit meinem Bruder. Und ich habe es versucht. Und gleich mal den erstes Mist gebaut, wegen dem er dann sauer war. Es war ein großer Mist und heute tut es mir leid. Damals hab ich mich versucht zu rechtfertigen, hab den Fehler nicht eingesehen, weil *der Fehler* an sich gar nichts verursacht hat. Das, weshalb er draufgekommen ist, war durch etwas verursacht worden, das er erlaubt hatte. Wie auch immer..es war uns beiden nicht wichtig genug. Er war wohl einmal bei mir, wir haben uns ab und zu gesehen..aber viel zu selten, als das wir wirklich eine Beziehung hätten aufbauen können. Wir hatten zu wenig Zeit. Dreienhalb Jahre nachdem ich die Erkenntnis hatte, doch eine Beziehung mit ihm zu wollen, ist er gestorben und ich habe erkannt, wie wenig ich ihn kannte. Dass ich ihn eigentlich überhaupt nicht kannte.

Mein Bruder hat mir das Leben gerettet, er hat mir einen Ausweg aus einer Krankheit gezeigt, wegen der ich schon Selbstmordpläne hatte, sollte ich sie nicht loswerden. Ich bin bis heute zu faul, diesen anstrengend Weg zu gehen..aber ich weiß zumindest, dass es ihn gibt.

Sophie war auch immer kompliziert. Bzw die Beziehung zu ihr ist kompliziert. Im Grunde sind wir uns sehr ähnlich… Und ich hasse mich, ich kann mit vielen meiner Gewohnheiten, Charakterschwächen, ect nicht umgehen.. Und dann mit jmd zu leben, der eigentlich mein bester Freund sein könnte, aber so viel von dem was ich an mir nicht ausstehen kann spiegelt… Es ist nicht leicht. Aber ich meine es ernst, sie könnte meine beste Freundin sein, sie ist ein toller Mensch. Und auch sie hat mir schon mal Hoffnung gegeben, wo ich aufgegeben hatte, geplant hatte, nach Ägypten und von da aus nach Südafrika zu reisen. Um mich dort von Löwen oder anderen Raubtieren fressen zu lassen.

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