Ein paar Gedanken…

…zu Jane.

Ich weiß nicht, wie ich diese Gedanken in Worte fassen soll.
Jane.. Wir waren, als ich 17 und schwanger war, eine Zeit lang oft im Loco, einem Lokal am Gürtel. Nun, da kam ich jetzt gerade vorbei – an der Ubahn Station – und um diese Uhrzeit, in der Nacht von Sa auf So, ist da echt viel los. Es hat mich an sie erinnert, daran, dass ich nicht weiß, ob wir uns in den nächsten Wochen oder Monaten sehen/hören/schreiben werden. Daran, dass es vl Jahre dauert, bis wir uns irgendwo wiedersehen, zufällig..oder gezielt?
Daran, dass ich sie wshl nicht infiziert habe, da ich sonst längst bescheid bekommen hätte. Und daran, wie lächerlich ich diesen Freundschaftsabbruch finde. Wie übertrieben.
Aber auch daran, dass ich es nicht genau weiß.. Und ich vl auch irgendwann eine gerichtliche Vorladung bekomme, weil ich sie doch angesteckt habe. Aber hätte ihre Mutter mich dann nicht angerufen? Wshl.
Aber nicht sicher.

Jetzt kam mir gerade die Frage in den Sinn, was ich täte, wenn sie sich jz entschuldigen würde. Wenn sie mir schreiben, oder gar anrufen würde.. Meine erste Reaktion war: Kein Interesse. Es interessiert mich wirklich nicht mehr ihre Freundin zu sein. Denn was heißt Freundschaft für sie? Offenbar nicht besonders viel… Jedenfalls nicht in einem Sinne, in dem ich das ganze auch sehe. Wir waren immer schon verschieden, haben uns gemocht, aber nicht zusammen gepasst. Zuletzt hat sie mir immer öfter gesagt, sie glaubt mir irgendetwas nicht.. Das ist etwas, dass ich nicht ausstehen kann. Warum sollte ich lügen? Und selbst wenn es wissenschaftlich oder sonst wie nicht stimmt, so ist es doch MEINE EMPFINDUNG. Die kann sie nicht einfach abstreiten.

Nun.. Letztlich würde ich mich aber wshl einverstanden erklären. Ich würde die Entschuldigung annehmen und es wäre alles als wäre nie etwas gewesen.. Weil ich ein Gewohnheitstier bin.
Ob das schlecht ist? Nun, in manchen Fällen bestimmt. In anderen rettet es vl sogar Leben, wer weiß? Aber in diesem Fall.. Sie hat mir nicht schlecht getan, war die Freundin, die mich immer wieder ermutigt hat, einen Job zu suchen, eine Ausbildung zu machen, mal was durchzuziehen. Nicht dass es jemals was bewirkt hätte..aber sie hat mich jdfalls nicht runter gezogen, wie die meisten meiner anderen Freunde – es war eine neutrale Basis. Vl ist es deswg egal, ob sie da oder weg ist. Ich vermisse sie manchmal, wenn ich juristischen Rat bräuchte, da sie Jus studiert und ich sie in solchen Belangen immer herangezogen hab.. Aber ich vermisse sie nicht auf emotionaler Ebene.

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