Weil ich niemals einen Vater haben werde..

..so nah und doch so fern.
Vl ist das nicht mein Hauptproblem, aber es ist das, welches ich momentan am Meisten spüre. Weil ich es so direkt vor Augen habe. Einen Vater, wie ich ihn niemals haben werde.. Ich bin nicht sicher, ob es wirklich sinnvoll ist, Dinge mit ihm zu unternehmen, ob es nicht sinnvoller wäre Abstand zu halten.. Diese Beziehung ist etwas worauf ich mich einlassen müsste, genauso wie bei Pablo. Und ähnlich wie beim Hund weiß ich auch hier nicht, wie es ausgeht.. Ob ich verletzt und zurückgewiesen werden würde oder ob es mich glücklich machen würd. Die Chancen sind 50:50.. Wobei das so eig gar nicht stimmt. Es kommt auf meine Entscheidung an. Es kommt darauf an, ob ich mich darauf einlasse, das Risiko eingehe, oder es lasse.

Der Tod meines Bruders hat echt viel zerstört.. Ich hatte immer schon Verlustängste.. Aber irgendwie waren die anders, als sie es jetzt sind.. Jetzt haben die Ängste etwas, das mir ein Gefühl der Hilflosigkeit, der Machtlosigkeit gibt.. Und ich weiß wirklich nicht, ob ich jemals wieder jmd nahe genug an mich ranlassen will, dass der Schmerz des Verlustes so groß wäre, dass es weh tut. Das Problem dabei ist nur, dass ich mich nach Nähe sehne. Und dass Beziehungen, wirkliche Beziehungen, einfach nur mit Nähe möglich sind.. Egal welcher Art. Egal ob Hund, Vater, Freund oder Familie.
Mein Bruder hätte sicher nicht gewollt, dass alles so verläuft, aber ich weiß gerade wirklich nicht weiter..

Ich glaube, ich schreibe dem Mann, den ich gerne als Vater hätte, jetzt ne E-Mail..

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