Warum bin ich so, wie ich bin? Schreibe so gern und bin doch unfähig, mich in Worten auszudrücken.

Gerade habe ich ein Gedicht gelesen, das mich sehr bewegt, sehr berührt..weil es von mir sein könnte. Und von einer Person ist, die ich persönlich kenne, wie ich danach erfahren habe.

Wieso kann das Leben nicht einfacher sein? Wieso können wir nicht lieben, vertrauen und leben wie die Kinder?
Wieso kann ich nicht Entscheidungen treffen, zu denen ich auch später stehe? Lieber treffe ich keine Entscheidungen mehr..weil ich weiß, dass ich wankelmütig bin. Das ich Dinge, die ich heute entscheide, vl schon morgen völlig anders sehe.

Gestern haben die Probleme mit Pablo angefangen, heute sind sie wirklich schlimm geworden. Gestern habe ich eine Hundetrainerin kontaktiert, heute überlist, den Termin abzusagen und der Vorbesitzerin zu schreiben, sie soll ihn doch wieder inserieren, ich schaff es nicht. Der Hund folgt mir einfach null. Der Grund, der Hauptgrund, weswegen ich meinen letzten Hund hergegeben habe war, dass sie sich null für mich interessiert hat. Ich war ihr draußen egal, sie hat an der Leine gezogen, sie is möglichst weit weg von mir in der Ubahn gesessen, … Und heute musste ich feststellen, dass ich Pablo bei Spaziergängen genauso egal bin. Ich muss Kommandos 5mal wiederholen, damit er sie ausführt. Es zieht an der Leine. Und das Schlimmste von allem: Ich bin unsicher bei Hundebegegnungen. Am Sonntag treffe ich eine Freundin und ihre Hündin, ich hoffe da geht alles gut, das sollte mir wieder etwas vertrauen geben..

Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Ich weiß einfach nicht, ob ich diesen Hund behalten soll oder nicht. Ich kann diese Entscheidung nicht kopfmäßig treffen. Ich muss es mit dem Herzen tun. Aber mein Herz hat Angst. Angst vor bevorstehenden Problemen.
Wobei das wichtigste die Bindung ist.. Und heute habe ich angefangen ein Buch zu lesen.. In dem steht, dass Bindung nicht gleich gehorchen ist. Viel mehr zeigt sich Bindung zB darin, dass ein Hund beim Spielen mit Artgenossen immer mal wieder zu seinem Menschen guckt. Und das hat er getan.
Außerdem braucht so etwas Zeit.. Er ist erst seit 6 Tagen bei mir.. Ich habe mich also anders als “normal” nicht aus einer Laune heraus gegen ihn entschieden.. Ich habe ja den leisen Verdacht, dass mein Herz sich längst für ihn entschieden hat, das aber nicht zugeben will, weil es Angst hat.. aber mal sehn..

Die nächsten Tage werde ich mit ihm in Hundezonen gehen.. Mal sehen, ob das so einfach ist, wie ich es mir vorstelle, aber der Hund braucht Bewegung, Auslastung.. Heute haben wir mäßig erfolgreich Suchspiele gespielt.. Der Hund meiner ehemaligen Mitbewohnerin wäre ja gut als Spielkanditat geeignet…nur dass die mich für absolut unfähig hält, einen Hund zu halten, weswg sie nichts von Pablo wissen oder hören möchte… Schade für beide Hunde :/

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