Training

Ich habe heute – nachdem ich einer Trainerin abgesagt habe, die eig kommen hätte sollen – eine wirklich tolle Trainerin kennengelernt 😀 die neue Freundin meines Vaters xD
Sie ist seit 3 oder 4 Jahren Tiertrainerin, macht eig nichts mit Hunden, weil es für die schon so viel gibt, aber für Pablo macht sie wohl ne Ausnahme ^^
Ich habe sie gefragt, ob sie mir Tiertraining beibringen kann und sie hat tatsächlich zugestimmt 🙂 wir fangen mit Pablo und meinen Ratten an ^^
Am Sa ist unser erster Termin 🙂

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Also, was toll ist an Pablo und wo die momentanen Probleme liegen..

Die Probleme:

– Leinenführigkeit
Er zieht, er interessiert sich draußen nicht wahnsinnig für mich, alles andere ist spannender.
Ist etwas, das mit Bindung aufbauen und Training in den Griff zu bekommen sein müsste, der Hund ist erst 2enhalb.

– Ratten
Er reagiert aggressiv auf die Tiere, beißt gegen den Käfig. Ich bin mir nicht 100% sicher, ob das in den Griff zu bekommen ist, aber ich habe die Möglichkeit der räumlichen Trennung. Und werde mich am Montag beraten lassen, wie man das Problem am Besten angeht.

– Aggression gegen meinen Pflegehund
Ich weiß nicht warum er aggressiv gegenüber dem Kleinen ist. Vl will er einfach keinen anderen Hund dauerhaft in “seinen Revier”. Das ist eine Sache, die wir in den Griff kriegen müssen, ich werde immer wieder Hunde neben ihm haben, falls ich ihn behalte, vl sogar eine Hündin dauerhaft. Wenn man die Ursache des Problems herausgefunden hat, kann man daran arbeiten.

– Futterneid
Das ist etwas, dass für mich eher 2.rangig ist. Es wäre mir natürlich lieb, wenn es sich legen würde, aber damit kann ich leben.

– markieren in der Wohnung
Das ist etwas wo ich echt hilflos gegenüber stehe. Heute hat mir jmd gesagt, dass das mit seiner nicht-Kastration zusammenhängen kann. Ne Kastra ist aber keine Option, die ich auch nur annähernd in Erwägung ziehe. Das muss auch anders in den Griff zu kriegen sein. Er markiert weder immer noch überall. Man muss rausfinden, woran es liegt und das Problem bei der Wurzel packen.

– Hundeverträglichkeit
Ich bin nicht sicher inwieweit das ein Problem ist. Ich habe noch nicht herausgefunden, wie weit er verträglich ist, woran es liegt, wenn ihm ein Hund unsympathisch ist. Vl bin da ich das größere Problem. Das herauszufinden hat nach der Bindung und der Leinenführigkeit oberste Priorität.

– Winseln
Er winselt mir ein bisschen zu oft und ich weiß nicht wirklich, was ich dann tun soll. Heute sogar in der Sbahn..
Und wenn ein anderer Hund in der Bahn ist, dann überhaupt..
Wenn ich ihn alleine im Zimmer lasse bellt/winselt er auch manchmal. Oder wenn er draußen was aufregendes hört..

– Förderung
Es ist ein bisschen kompliziert, ihn zu fordern, weil er Suchspiele nicht kapiert, die Hundeschulen nicht antworten und er dringend Hundefreunde braucht.. Aber ich hab Hoffnung, dass sich das alles mit der Zeit ergibt und fügt.

– Pommes- und Schokodieb !
Er hat heute Pommes und Schoko geklaut.. Ob ich ihn besser in der Früh als am Abend füttern sollte..?
Oder ob man es einf wegtrainieren kann..?

Was toll an ihm ist:

– Verträglichkeit
Dass er eben nicht generell unverträglich ist. Dass er gerne mit anderen Hunden spielt. Dass er durchaus sozialisiert ist und zumindest Ansätze von Ausweichen und Beschwichtigung zeigt, wenn ihm ein Hund unsympathisch ist.

– Kuscheln, Körperkontakt, Spielen
Ich finde, all das will er in einem guten, zu mir passenden Ausmaß. Er ist kein Dauerkuschler, liegt aber gerne mit Körperkontakt bei mir. Kommt auch gerne kuscheln, wenn es grad passt. Spielen tut er wahnsinnig gern 🙂 schon fast ein bisschen zu gern, aber noch im Bereich des okay-seins. Und mit ihm spielen macht Spaß 😀

– Sympathie
Wir mögen uns. Er ist gerne bei mir und ich gerne bei ihm. Das ist gut ^^

– Hübschigkeit
Er is hübsch ^^ das ist das irrelevanteste und doch das, was mir als ich heute gefragt wurde, als erstes eingefallen ist xD ich liebe seine Ohren, die sind mega süß 🙂

– Geduld und Begeisterung
Außerdem find ich immer noch, dass er der süßte, tollste, liebste Hund der Welt ist.. Auch nachdem sich doch einige Probleme aufgetan haben. Normalerweise lässt meine Begeisterung dann sehr schnell nach und ich wende mich anderem zu, will los werden, ..aber Pablo hab ich noch nicht aufgegeben.
Außerdem zeige ich mit ihm sehr viel mehr Geduld, als mit jedem Hund davor. Und das ist nichts, was man willentlich beeinflussen kann.
Ich geh mit ihm sogar lieber raus als mit jedem anderen Hund. Ich mag diesen Hund einfach wirklich.

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Spiel mit Artgenossen

Heute waren war in Wien um das erste Mal mit Artgenossen zu spielen. Mit einem Border Collie – Schäfer – Mix und einem Schäfiwelpen. Es hat gut funktioniert 🙂 keine schlimmeren Raufereien, nur einmal hat Pablo den Mix ziemlich bedrängt, da hab ich ihn dann von dem anderen runtergezogen. Aber sonst wars gut 🙂 der erwachsene Hund hat Pablo mehr interessiert als der Welpe.
Sie sind sich gegenseitig immer wieder aufgeritten, was beide weniger toll fanden, wenn sie in der passiven Position waren xD

Die Freundin, der die beiden Hunde gehören, hat mich gefragt, was an Pablo jz so toll ist und was seine Probleme sind.. Vorallem ersteres konnte ich nicht wirklich beantworten, weswg ich jetzt beschlossen habe, es hier nochmal zusammenzufassen. Allerdings erst im nächsten Post, dieser hier soll ja um die Hundebegegnungen drehen. Da bin ich sehr auf morgen gespannt, wo wir noch eine andere Freundin mit ihrer Yorkihündin. Da kommt der kleine (also mein Pflegeyorki) dann auch mit.

Warum ich gehen würde

Weil mich jetzt schon 2 Leute gefragt haben, warum ich nicht damit rechne in 5 Jahren noch zu leben, halte ich es jz doch mal schriftlich fest:

* ich glaube nicht, dass ich je wieder eine wirkliche Beziehung, welcher Art auch immer, führen werde können, weil ich seit dem Tod meines Bruders Verlustängste entwickelt habe, die Nähe unmöglich machen.

* weil ich sicher bin, dass ich niemals glücklich werden werde.
Schon gar nicht ohne Beziehungen.

* weil ich meine Probleme überall hin mitnehmen würde, es gibt kein entkommen.

* weil ich krank bin. Gestört. Zu Mord fähig. Und nicht sicher, ob dieser Drang nicht irgendwann hervor bricht.

* weil ich eine körperliche Krankheit habe, die ich nie mehr los werde, auch wenn mein Bruder versucht hat, mir zur Heilung zu verhelfen. (Und diese Krankheit wirklich Lebensqualität kostet.)

* weil meine Konzentrationsfähigkeit im Arsch ist.

* weil man sich auf andere Menschen nicht verlassen kann.

* weil ich nicht ohne, aber auch nicht mit Hund leben kann.

* weil ich inkonsequent und ungeduldig bin, nichts durchziehe.

* weil ich Kälte nicht aushalte und Unmengen an Schlaf brauche. Oder glaube zu brauchen.

* weil ich auf der einen Seite glaube wahnsinnig intelligent zu sein und mich auf der anderen Seite für vollkommen unfähig halte.

* weil ich niemals der/die Beste in irgendetwas sein werde. Nicht mal richtig gut.

* weil Menschen mich schon immer verlassen haben.

* weil ich von Menschen verletzt werde, die mich eigentlich beschützen sollten.

* weil ich noch die ganze Nacht so weiter schreiben könnte..

*
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* weil einfach nie etwas so bleibt, wie es ist. Nirgends ist Beständigkeit. Nur auf die negativen Sachen, auf die kann man sich immer verlassen…
Kürzlich hat eine Freundin von mir darüber einen Eintrag in ihrem Blog geschrieben.

Wozu noch leben? Wozu all das ertragen? Verletzt, verlassen, (niemals) geliebt.
Ich bin anstrengend. Tja. Ich bin kompliziert. Vl passen wir nur einfach nicht zusammen? In meinen Augen ist er ja nicht weniger kompliziert…
Eifersucht und die Wurzel, die dahinter steckt. Das ist mein größtes, mein einziges Problem. Ich sollte anfangen, mich selbst zu lieben. Doch wie besiegt man den Selbsthass, den man lieben gelernt hat? Ohne die Hilfe eines Menschen, der einen liebt? Der einem zeigt, wie viel man wert ist..?

Weil ich niemals einen Vater haben werde..

..so nah und doch so fern.
Vl ist das nicht mein Hauptproblem, aber es ist das, welches ich momentan am Meisten spüre. Weil ich es so direkt vor Augen habe. Einen Vater, wie ich ihn niemals haben werde.. Ich bin nicht sicher, ob es wirklich sinnvoll ist, Dinge mit ihm zu unternehmen, ob es nicht sinnvoller wäre Abstand zu halten.. Diese Beziehung ist etwas worauf ich mich einlassen müsste, genauso wie bei Pablo. Und ähnlich wie beim Hund weiß ich auch hier nicht, wie es ausgeht.. Ob ich verletzt und zurückgewiesen werden würde oder ob es mich glücklich machen würd. Die Chancen sind 50:50.. Wobei das so eig gar nicht stimmt. Es kommt auf meine Entscheidung an. Es kommt darauf an, ob ich mich darauf einlasse, das Risiko eingehe, oder es lasse.

Der Tod meines Bruders hat echt viel zerstört.. Ich hatte immer schon Verlustängste.. Aber irgendwie waren die anders, als sie es jetzt sind.. Jetzt haben die Ängste etwas, das mir ein Gefühl der Hilflosigkeit, der Machtlosigkeit gibt.. Und ich weiß wirklich nicht, ob ich jemals wieder jmd nahe genug an mich ranlassen will, dass der Schmerz des Verlustes so groß wäre, dass es weh tut. Das Problem dabei ist nur, dass ich mich nach Nähe sehne. Und dass Beziehungen, wirkliche Beziehungen, einfach nur mit Nähe möglich sind.. Egal welcher Art. Egal ob Hund, Vater, Freund oder Familie.
Mein Bruder hätte sicher nicht gewollt, dass alles so verläuft, aber ich weiß gerade wirklich nicht weiter..

Ich glaube, ich schreibe dem Mann, den ich gerne als Vater hätte, jetzt ne E-Mail..

Warum bin ich so, wie ich bin? Schreibe so gern und bin doch unfähig, mich in Worten auszudrücken.

Gerade habe ich ein Gedicht gelesen, das mich sehr bewegt, sehr berührt..weil es von mir sein könnte. Und von einer Person ist, die ich persönlich kenne, wie ich danach erfahren habe.

Wieso kann das Leben nicht einfacher sein? Wieso können wir nicht lieben, vertrauen und leben wie die Kinder?
Wieso kann ich nicht Entscheidungen treffen, zu denen ich auch später stehe? Lieber treffe ich keine Entscheidungen mehr..weil ich weiß, dass ich wankelmütig bin. Das ich Dinge, die ich heute entscheide, vl schon morgen völlig anders sehe.

Gestern haben die Probleme mit Pablo angefangen, heute sind sie wirklich schlimm geworden. Gestern habe ich eine Hundetrainerin kontaktiert, heute überlist, den Termin abzusagen und der Vorbesitzerin zu schreiben, sie soll ihn doch wieder inserieren, ich schaff es nicht. Der Hund folgt mir einfach null. Der Grund, der Hauptgrund, weswegen ich meinen letzten Hund hergegeben habe war, dass sie sich null für mich interessiert hat. Ich war ihr draußen egal, sie hat an der Leine gezogen, sie is möglichst weit weg von mir in der Ubahn gesessen, … Und heute musste ich feststellen, dass ich Pablo bei Spaziergängen genauso egal bin. Ich muss Kommandos 5mal wiederholen, damit er sie ausführt. Es zieht an der Leine. Und das Schlimmste von allem: Ich bin unsicher bei Hundebegegnungen. Am Sonntag treffe ich eine Freundin und ihre Hündin, ich hoffe da geht alles gut, das sollte mir wieder etwas vertrauen geben..

Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Ich weiß einfach nicht, ob ich diesen Hund behalten soll oder nicht. Ich kann diese Entscheidung nicht kopfmäßig treffen. Ich muss es mit dem Herzen tun. Aber mein Herz hat Angst. Angst vor bevorstehenden Problemen.
Wobei das wichtigste die Bindung ist.. Und heute habe ich angefangen ein Buch zu lesen.. In dem steht, dass Bindung nicht gleich gehorchen ist. Viel mehr zeigt sich Bindung zB darin, dass ein Hund beim Spielen mit Artgenossen immer mal wieder zu seinem Menschen guckt. Und das hat er getan.
Außerdem braucht so etwas Zeit.. Er ist erst seit 6 Tagen bei mir.. Ich habe mich also anders als “normal” nicht aus einer Laune heraus gegen ihn entschieden.. Ich habe ja den leisen Verdacht, dass mein Herz sich längst für ihn entschieden hat, das aber nicht zugeben will, weil es Angst hat.. aber mal sehn..

Die nächsten Tage werde ich mit ihm in Hundezonen gehen.. Mal sehen, ob das so einfach ist, wie ich es mir vorstelle, aber der Hund braucht Bewegung, Auslastung.. Heute haben wir mäßig erfolgreich Suchspiele gespielt.. Der Hund meiner ehemaligen Mitbewohnerin wäre ja gut als Spielkanditat geeignet…nur dass die mich für absolut unfähig hält, einen Hund zu halten, weswg sie nichts von Pablo wissen oder hören möchte… Schade für beide Hunde :/

Probleme

Na ich bin echt gespannt, ob ich diesen Hund noch unter Kontrolle bekomm.. Ich dachte anfangs, wir hätten keine Probleme. Das dachte ich wirklich. Aber ich bin mir nicht mehr sicher.. Er hat schon wieder in der Küche markiert (ich dachte, das hätten wir hinter uns) und ich hab ihn grad 4-5mal auffordern müssen, sich auf den Boden zu legen, während mein Pflegehund frisst. Dafür ist er beim Gassigehn am Rückweg langsam gegangen, keine Ahnung, ob das Glück war oder ihn mein ‘ihn blockieren’ beeindruckt hat..