19. Schreibe eine Geschichte oder ein Gedicht, von folgender Zeile aus einem Gedicht von Charles Bukowski inspiriert: „Some suicides are never recorded“ (Etwa: „Manche Selbstmorde werden niemals aufgezeichnet/erfasst.“)

„Manche Selbstmorde werden niemals aufgezeichnet/erfasst.“

Ganz ehrlich, mir fällt absolut nichts dazu ein… Aber der Titel erinnert mich an ein Buch, das ich mal gelesen hab; Thirteen Reasons Why. Es ist schon eine Zeit lang her und ich hab es auf Englisch gelesen, was ich nicht ganz so gut beherrsche, wie ich gerne würde, aber ich werde trotzdem ein bisschen etwas dazu schreiben.

Die Erzählung dreht sich um Hannah Baker, die eine High School besuchte und Selbstmord beging.
Vor ihrem Tod hat sie einen verlässlichen Mitschüler gebeten, Kasetten, welche sie vor ihrem Tod aufgenommen hat, weiterzureichen und zu überprüfen, ob sie jeder, der sie bekommen soll, auch bekommt.
Das Buch wird aus der Perspektive eines Jungen – Clay – erzählt, der sich für Hannah interessiert hat, aber nie den Mut hatte, sie anzusprechen. Am Anfang der ersten Kassette erklärt das Mädchen, dass es 13 Gründe gab, weshalb sie sich umgebracht hat – und jeder, der diese Kassetten bekommt, ist einer der Gründe dafür. Hannah hatte ein paar Tage zuvor in den Spind von jedem einen Stadtplan mit Markierungen geworfen..anhand dieses Plans erzählt sie ihre Geschichte, während die 13 durch die Stadt zu den markierten Stellen laufen sollen.
Als Clay das Päckchen mit den Kassetten bekommt, ist er verwirrt, als er den Anfang hört, absolut ratlos. Weshalb sollte er Schuld an Hannahs Tod sein? Das machte überhaupt keinen Sinn. Er kannte sie kaum, hatte nur ein, vl zwei Mal mit ihr gesprochen..
Eine Freundin von mir hat das Buch gelesen, mir vorgeschlagen, das ebenfalls zu tun. Ich wusste, dass sie sich sehr mit Hannah identifiziert.

Bei einem Konflikt ein paar Wochen später, hat sie mir vorgeworfen, wie Clay zu sein und hat gemeint, wenn sie mir wirklich wichtig wäre, hätte ich das Buch schon gelesen. Ich hab es mir noch am selben Tag gekauft. Sie war mir wichtig.

In dem Jungen wiedergefunden habe ich mich tatsächlich, aber lang nicht so extrem, wie sie es dargestellt hat. Außerdem bin ich nicht der Meinung, dass Clay da irgendwie schuld war. Es war irgendwas in die Richtung ‘er hätte etwas tun können, hat aber nicht, weil er zu schüchtern war’.. Mädl, ihm da auch nur irgendwie Schuld zu geben ist lächerlich.

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