4. Erzähl die Weihnachtsgeschichte zur heutigen Zeit.

Hallo, ich bin Balthasar und mir ist letztens etwas wirklich interessantes passiert.
Also ich war eigentlich gerade am Feld hinter einem Heuballen um zu…ähm..egal. Nun, meine Brüder haben mich jedenfalls ganz aufgeregt gerufen und auf den Himmel gedeutet. Dort war ein wunderschöner, hell leuchtender Stern. Nicht nur die Schafe, die wir hüteten, waren irritiert.
Keiner von uns wusste, was das sein sollte, doch wir ließen die Schafe zurück, stiegen auf unsere Motorräder und machten uns auf den Weg zu dem Stern… Bzw zu dem Gebäude unter dem Stern.
Es war ein großes, dunkles Haus, neben der eine kleine Garage war. Wir parkten unsere Maschinen draußen und klopften an die Tür des Hauses. Wir klopften 2, 3mal, doch niemand machte auf, was eigentlich auch kein Wunder war, nachdem es nach Mitternacht war.
Casper schlug vor, in die Garage zu schauen… Vorsichtig lugten wir durch die Fenster und traten dann durch die Tür, gespannt was uns drinnen erwarten würde.

Als wir eintraten blickten uns ein junger Mann und eine junge Frau unsicher an. “Wer seid ihr?”, fragte der Mann, “Was wollt ihr hier?” Ich antwortete ihm, wir hätten den Stern über dem Haus gesehen und hätten nachschauen wollen, was da los ist.
Erleichtert fing die Frau zu weinen an. Während wir uns verwirrt anblickten, nahm der junge Mann sein Mädchen – sie war höchstens 16, vl 17 – in die Arme und erzählte.
Sie wohnen in Nazareth, da er – Joe – jedoch aus Betlehem kam und hier gerade Volkszählung war, mussten sie hierher kommen.
Sie war seine Freundin, das Kind jedoch, das sie soeben zur Welt gebracht hat, war nicht das seine. Er behauptete, es wäre vom Heiligen Geist, ein Engel wäre ihm erschienen und hätte ihm dies gesagt.
Der Mann war Feuer und Flamme, ein mitleiderregender Bursche. Ein Kind vom heiligen Geist, natürlich. Casper schien auch nicht sicher, ob er es glauben sollte, doch Melchior schien überzeugt, dass der Junge die Wahrheit sprach.
Als Joe seine Geschichte beendet hatte (der Weg hierher war wohl ziemlich beschwerlich und sie hatten keinen Platz zum Schlafen bekommen, weswg Mary ihren Sohn hier in dieser Garage zur Welt bringen musste) zog ich meinen älteren Bruder zur Seite und fragte ihn, weshalb er so sicher war, dass stimmt, was der junge Mann erzählte.
“Vor ein paar Nächten ist mir im Traume ein Engel erschienen und hat prophezeit, dass ich einen kleinen Jungen, in Windeln gewickelt in einer alten Garage finden würde. Und dass dieser Junge der Messias sein würde.” “Nun, alt ist die Garage, da hatte er recht..”, schmunzelte ich, immer noch ein wenig skeptisch.
Casper, der sich derweil noch etwas mit Maria und Joe unterhalten hat, kam zu uns, “Seht euch den Jungen an, wir sollten ihm etwas schenken!”. Und so kam es, dass wir dem Zwerg Tücher, Öle und Gold schenkten, wahrlich nichts was ein Junge dieses Alters brauchen würde, doch seine Eltern würden bestimmt etwas damit anzufangen wissen.

Link: Was Jonas dazu schrieb

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